Eine gute Rolle spielen

Hallenturnier um den Öffentliche-Cup
Artikel vom 7. Januar 2026
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Oldenburg/fs. Während die Regionalligakicker des VfB Oldenburg noch einige Tage warten müssen, ehe sie wieder gegen den Ball treten, steht für die Traditionsmannschaft der Blauen der alljährliche Fußball-Höhepunkt an. Am Donnerstag, um 17 Uhr spielen die Oldenburger in der großen EWE Arena um den Cup der Öffentlichen.
Wie immer ist der VfB dabei in der Außenseiterrolle, will die Favoriten gleichwohl ärgern. Der Ehrgeiz ist groß. Zur Vorbereitung hat die Mannschaft nicht nur einige Trainingseinheiten, teils im dichten Schneetreiben, absolviert, sondern sich auch beim Turnier um den Bley-Cup eingespielt und ist gegen die deutlich jüngere Konkurrenz am Ende sogar Zweiter geworden.
Als erster Anwärter auf den Pokal gilt natürlich Titelverteidiger Werder Bremen, der es in der Vorrunde allerdings nicht einfach haben wird. Die Bremer treffen auf eine Bundesliga-Auswahl, unter anderem mit ihrem Ex-Torhüter Tim Wiese und die immer spielstarke Mannschaft von Bayer Leverkusen.
Der VfB wiederum trifft in den Gruppenspielen auf den Hamburger SV und den 1. FC Köln. „Wir wollen dabei eine gute Rolle spielen und haben uns einmal mehr das Erreichen des Halbfinales zum Ziel gesetzt“, sagt Teamchef Michael Richter, der folgenden Kader nominiert hat:
Christan Meyer (Rückennummer 1, 38 Jahre alt). Der in der Jugend des VfL Wolfsburg ausgebildete Torhüter stand unter anderem in 53 Spielen für den VfB Oldenburg zwischen den Pfosten und ist heute Torwarttrainer der Oldenburger.
Jannick Zohrabian (12, 32). „Zorro“ spielte bereits in der Jugend für den VfB, stand auch lange für den VfL Oldenburg im Tor und ist dem Fußball treu geblieben. Gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesliga-Torhüter Sebastian Mielitz gründete er eine Fußballschule für Torhüter, die sich in der Region großer Beliebtheit erfreut.
Stefan Frye (2, 45), auch im fortgeschrittenen Alter ist „Steffi“ noch topfit. Kein Wunder, der Innenverteidiger, der 87 Spiele für den VfB bestritten hat, kickt heute noch in der Kreisklasse für den SV Achternmeer und spielt zudem leidenschaftlich Tischtennis.
Musa Karli (3, 35), der Delmenhorster, lange Jahre auch für den SV Wilhelmshaven aktiv, schaffte es als Profi bis in die 3. Liga, wo er für Darmstadt 98 gespielt hat. Er hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Oldenburger Traditionsmannschaft entwickelt.
Marius Winkelmann (4, 35), 175 Spiele hat der Mittelfeldspieler in der Regionalliga absolviert, war auch 55-mal für den VfB am Ball. Dem Fußball ist er auch beruflich treu geblieben, denn als Journalist begleitet er den SV Werder Bremen.
Alexander Eckel (5, 45) ist Kapitän der VfB-Kicker. 121 Spiele hat Alex, der auch schon in der Jugend für „seine“ Oldenburger am Ball war, im Trikot mit der Zitrone bestritten. Wann immer die Zeit es erlaubt, treibt der Bankkaufmann Sport, gerne auch in der „Muckibude“.
Malte Müller (6, 40) war in der Jugend auch für Werder Bremen am Ball und machte sich später als technisch starker Mittelfeldspieler einen Namen in der Region. Für den VfB hat der Mallorca-Liebhaber 53 Spiele bestritten. Der Pädagoge arbeitet mittlerweile als Trainer und führte zuletzt den SV Brake in die Landesliga.
André Jädtke (7, 38) kickte lange in der VfB-Reserve und auch für den VfL Oldenburg. 122 Oberliga-Spiele weist die sportliche Vita des Stürmers auf, der nach wie vor auf Bezirksliganiveau kickt.
Patrick Degen (8, 36) war ein treffsicherer Stürmer und weiß auch in der Halle, wie man das Runde ins Eckige schießt. „Padda“ hat über 70 Oberligaspiele bestritten und arbeitet seit einiger Zeit auch als Trainer.
Max Wegner (9, 36) war einer der Aufstiegshelden des VfB Oldenburg. Der Musterprofi hat 100 Spiele für die Oldenburger bestritten und ist mit den Blauen in die 3. Liga aufgestiegen. Als Profi war er unter anderem für Werder Bremen, Hannover 96 und Erzgebirge Aue aktiv. Der angehende Physiotherapeut spielte heute noch in der Regionalliga für den SSV Jeddeloh II.
Waldemar Kowalczyk (10, 50) ist mit 50 Jahren der Senior der Mannschaft. Zwar ist „Waldi“ nicht mehr ganz so flink wie zu seiner aktiven Zeit, aber noch immer topfit und hat natürlich noch immer ein ganz feines Füßchen. In 133 Spielen für den VfB erzielte er übrigens 46 Tore.
Ferdinand Diedrich (11, 46) hat 49 Spiele für den VfB bestritten, ehe er seinen Beruf dem semiprofessionellen Fußball vorgezogen hat. Den Blauen ist er als wichtiger und engagierter Teil der Traditionsmannschaft aber treu geblieben und beeindruckt immer wieder durch seinen Trainingsfleiß.
Florian Stütz (13, 35) drängt sich nie in die erste Reihe, obwohl er dort eigentlich hingehört. Im Trikot des VfB brachte der defensive Mittelfeldspieler es in 59 Spielen auf 21 Torbeteiligungen. Stattliche 181 Spiele hat „Stützer“ in der Regionalliga bestritten.
Mehmet Ari (14, 34) ist immer gut drauf und kann das mit Blick auf seine Karriere sicher auch sein. Der feine Techniker, in der Jugend von Hannover 96 ausgebildet, blickt nicht nur auf 34 Spiele für den VfB zurück, „Memo“ war außerdem in über 100 Spielen als Profi in der 2. und 3. Liga der Türkei aktiv.
