Verein setzt Zeichen der Verantwortung

Artikel vom 20. Mai 2026

Oldenburg. Der VfB Oldenburg e.V. und die angeschlossene VfB Oldenburg Fußball GmbH werden sich an den zusätzlichen Kosten des geplanten Stadionneubaus beteiligen und damit bewusst Verantwortung für die gemeinsame Zukunft des Projekts übernehmen.

Die aktuell kalkulierten Baukosten liegen bei insgesamt 57,3 Millionen Euro. Damit überschreitet das Vorhaben den ursprünglich vorgesehenen Kostenrahmen inklusive Reserve moderat um rund 1,9 Millionen Euro – dies entspricht einer Steigerung von etwa 3,5 Prozent.

Der VfB Oldenburg ist bereit, diesen Weg konstruktiv mitzugehen und bietet als langfristiger Ankermieter an, die entstandene Kostensteigerung anteilig über eine entsprechend angepasste Stadionmiete mitzutragen. Konkret soll sich die Miete analog zur Kostensteigerung künftig um rund 3,5 Prozent erhöhen.

Die geplante Anpassung erfolgt zusätzlich zu den bereits im Februar vereinbarten Rahmenbedingungen zwischen dem VfB Oldenburg und der Stadion Oldenburg GmbH & Co. KG, die die Grundlage der aktuellen Wirtschaftlichkeitsplanung der Gesellschaft bilden.

Mit diesem Schritt sendet der VfB ein klares Signal: Das neue Stadion ist nicht nur ein Projekt für den Fußball, sondern eine Investition in die sportliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft der Stadt Oldenburg und der gesamten Region.

Der Verein verbindet mit dem Stadion nachhaltige Perspektiven:

  • für die Nachwuchs- und Jugendarbeit
  • für Veranstaltungen und Begegnungen
  • für die Attraktivität des Standorts Oldenburg
  • sowie für die positive Entwicklung des gesamten Umfelds

Der VfB Oldenburg ist überzeugt: Ein solches Projekt kann nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn Verein, Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen.

„Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist es aus Sicht des Vereins wichtig, nicht nur Forderungen zu stellen, sondern auch eigene Beiträge zur Lösung zu leisten“, sagt Andreas Niehaus, Sprecher des VfB-Aufsichtsrats.

Für die Erarbeitung dieser Lösung stand der VfB im Austausch mit der Stadiongesellschaft sowie Vertretern der Politik. „Wir bedanken uns ausdrücklich für die konstruktiven Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU, Ulf Prange und Christoph Baak“, ergänzt der VfB-Vorsitzende Helmut Jordan.

Der VfB Oldenburg sieht das neue Stadion als langfristige Chance für die gesamte Region und bekennt sich zu einer partnerschaftlichen und verantwortungsvollen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Der VfB Oldenburg, am 20.05.2026