Alfred Kaminski neuer Leiter des Öffentliche JLZ

Erfahrener Fußballlehrer mit großer Expertise
Artikel vom 5. Februar 2025
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Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg setzt beim Thema Jugendarbeit den nächsten personellen Eckpfeiler. Alfred Kaminski verstärkt die Blauen ab sofort als hauptamtlicher Leiter des Öffentliche Jugendleistungszentrums (JLZ) des VfB Oldenburg. Der 60-Jährige bringt viel Erfahrung mit an die Hunte, die er auf seinen Stationen als Cheftrainer, Analytiker, Scout und Leiter von durch den DFB lizenzierten Leistungszentren gesammelt hat.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Alfred Kaminski einen echten Fachmann mit einer entsprechend großen Expertise für den VfB gewinnen konnten“, sagt Sport-Vorstand Andreas Boll. Die Nachwuchsförderung sei ein Schwerpunktthema in der Ausrichtung des VfB auf die Zukunft, betont er. Vor diesem Hintergrund sei es deshalb die logische Konsequenz, sich personell so aufzustellen, dass man den komplexen Aufgaben, die mit der Weiterentwicklung der Jugendarbeit einhergingen, auch gerecht werden könne, so Boll weiter.
Der neue Leiter des Öffentliche JLZ freut sich auf „die Herausforderung beim VfB Oldenburg“. „Ich habe mich ganz bewusst für diese reizvolle Aufgabe entschieden und bin davon überzeugt, dass wir hier gemeinsam einiges bewegen können“, sagt Alfred Kaminski.
Der Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz wird dabei natürlich seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz einbringen, den er in den vergangenen Jahren gesammelt hat. Sowohl als Cheftrainer bei verschiedenen Traditionsvereinen, wie dem 1. FC Saarbrücken, dem FC Homburg, den Stuttgarter Kickers und der SG Barockstadt Fulda hat er erfolgreich gearbeitet, als auch in der Jugendförderung, zuletzt als Leiter des NLZ bei den Offenbacher Kickers. „Ich liebe Fußball, ich liebe Sport und da war für mich weniger entscheidend, ob ich als Trainer arbeite oder den Nachwuchsbereich verantworte. Vielmehr war es die jeweilige Aufgabenstellung, die mich gereizt hat“, sagt der gebürtige Schleswig-Holsteiner.
Talente fördern, junge Fußballer entwickeln, vor allem aber auch die Strukturen im „Öffentliche“ Jugendleistungszentrum zu verbessern, benennt der Fußballlehrer als seine mittelfristigen Ziele, die er „als absoluter Teamplayer“ angehen will. Aus diesem Grund steht aktuell auch das Kennenlernen im Vordergrund. „Zu Beginn ist es wichtig, einen Eindruck zu gewinnen, die Menschen kennenzulernen, die sich beim VfB engagieren und sich mit ihnen auszutauschen“, sagt Alfred Kaminski.
„Wie sind wir aufgestellt, welche Kompetenzen haben wir im Team, das sind unsere primären Themen und nicht so sehr Ergebnisse. Im nächsten Schritt wird es dann darum gehen, dass wir auf Basis dieser Analyse gemeinsam sinnvoll an der Weiterentwicklung arbeiten“, gibt der neue Nachwuchsleiter einen Einblick in seine Herangehensweise, zu der natürlich auch viele Vier-Augen-Gespräche gehören werden.
Er habe selbstverständlich viele Ideen, aber jetzt stehe die Analyse der Ist-Situation im Vordergrund. „Ich denke, wir haben beim VfB eine gute Basis. Darauf aufbauend, wollen und werden wir uns Schritt für Schritt entwickeln. Aber das ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Das geht nicht von heute auf morgen. Wir sprechen von einer Entwicklung“, betont Kaminski, der diese vorantreiben will.