Knackt Norderstedt den Tabellenführer?

Meppen feuert Sportchef - Heimspielserie für den Bremer SV

Artikel vom 1. April 2025

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    Oldenburg/fs. Der 29. Spieltag steht an und bei den Verantwortlichen der Regionalliga Nord hat man die Titelvergabe längst zu den Akten gelegt. In der vergangenen Woche wollte man über seinen offiziellen Instagram-Account wissen, ob sich der TSV Havelse in der Relegation durchsetzen wird. Zuvor muss der Tabellenführer allerdings erstmal die Meisterschaft gewinnen und auf dem Weg dorthin will sich Eintracht Norderstedt als Spielverderber zeigen.

    Der VfB Lübeck ist derweil zweimal auswärts gefordert und der Bremer SV spielt gefühlt erstmal nur noch auf dem Panzenberg. Der SV Meppen steckt zwar in der Krise, denkt aber schon daran, in der kommenden Saison oben mitzuspielen. Die personellen Entscheidungen dafür muss allerdings ein neuer Sportchef treffen, David Vrzogic wurde am Dienstag freigestellt. Phönix Lübeck wiederum wird sich freuen, im heimischen Buniamshof unter besten Bedingungen gegen den SSV Jeddeloh II spielen zu dürfen.

    VfB Oldenburg – SC Weiche Flensburg, Freitag, 18.30 Uhr: Die Freude war groß nach dem 4:2-Sieg des VfB bei Holstein Kiel II, der überaus verdient war. Seit zwölf Spielen sind die Oldenburger ungeschlagen und wollen die Serie natürlich ausbauen. Die Gäste hingegen wollen ihre Serie natürlich beenden. Zehn Spiele ohne Sieg drücken auf die Stimmung. Vier Punkte hat die Mannschaft aus dem hohen Norden in diesem Zeitraum geholt und ist in den Tabellenkeller gerutscht. Dennoch hat die physisch starke Elf das Potenzial, um gegen jeden Gegner zu gewinnen. Der VfB braucht also die Unterstützung der Fans, um die Punkte in Oldenburg zu behalten.

    SV Werder Bremen II – Holstein Kiel II, Freitag, 14 Uhr: Im Duell der Nachwuchsmannschaften darf man gespannt sein, ob die Gäste personell erneut Spieler aus dem Bundesligakader aufbieten. Der Klassenerhalt ist für die Gäste nach wie vor möglich, sofern am Ende vielleicht nur drei Mannschaften absteigen. Werder hingegen hat bislang eher selten Profis eingesetzt und dürfte auch gegen den Tabellenletzten auf seine aktuelle Mannschaft vertrauen. Kiel muss derweil auf Spielmacher Louis Köster verzichten, der aufgrund seiner gelb-roten Karte gesperrt ist.

    TuS Blau Weiß Lohne – SV Drochtersen/Assel, Samstag, 18 Uhr: Die Gäste müssen in dieser Woche gleich zweimal auswärts ran. Bevor es nach Lohne geht, spielt die SVDA am Mittwoch noch beim Bremer SV. Mit sechs Punkten könnten die Kehdinger einen großen Schritt Richtung Vizemeisterschaft machen. Mehr ist bei14 Punkten Rückstand wohl nicht mehr drin. Lohne wiederum will mit einem Sieg die 40-Punkte-Marke knacken. In Flensburg zeigten die Blau Weißen eine gute Leistung, so dass sie sich auch gegen den Tabellenzweiten etwas ausrechnen.

    FC Teutonia 05 Ottensen – VfB Lübeck, Sonntag, 13.30 Uhr: Beim VfB Lübeck fehlt die Konstanz. Trotz Führung hieß es gegen Norderstedt am Ende 2:3, so dass man noch in den Abstiegskampf rutschen könnte. Zumindest der Kunstrasen im Stadion Hoheluft wird kein Problem sein, denn dort treten die Lübecker bereits am Mittwochabend beim Hamburger SV II an. Bleibt die Frage, ob bei der Teutonia alle Kicker wieder genesen sind, damit das Spiel auch angepfiffen wird, nachdem die Mannschaft aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen in Jeddeloh nicht antreten konnte.

    SV Todesfelde – Hamburger SV II, Sonntag, 14 Uhr: Die Gäste sind klarer Favorit und das nicht allein aufgrund des deutlichen Tabellenbildes, das sie derzeit als Sechsten aufzeigt, den Aufsteiger hingegen als 17. Bei der 0:4-Niederlage beim FC St. Pauli II musste der SVT auch personelle Rückschläge hinnehmen, denn Moritz Achterberg kassierte die gelb-rote Karte und wird ebenso ausfallen, wie Christian Rave, der Rot gesehen hat. Das macht die Aufgabe sicher nicht leichter.

    SV Meppen – FC St. Pauli II, Sonntag, 15 Uhr: Die negative Entwicklung beim SVM hat Folgen. Am Dienstag wurde der sportliche Leiter, David Vrzogic, freigestellt. Die Emsländer sind seit zehn Spielen ohne Sieg, dennoch blickt man schon auf die neue Saison. Dann will man oben mitspielen, erklärte Trainer Lucas Beniermann. Zuvor möchte man aber die Serie beenden, was gegen die Gäste aus St. Pauli sicher so einfach nicht wird. Die Hamburger haben nicht nur das Hinspiel 2:1 gewonnen, sondern aus den letzten sechs Spielen 14 Punkte geholt, dabei fünfmal zu Null gespielt und gegen die Top-Teams Kickers Emden und TSV Havelse gewonnen.

    FC Eintracht Norderstedt – TSV Havelse, Sonntag, 14 Uhr: Die Norderstedter sind aktuell eine der formstärksten Mannschaften und wollen jetzt auch den Tabellenführer ärgern. Seit sieben Spielen ist die Eintracht ungeschlagen, hat daraus 15 Punkte geholt und mit dem 3:2 beim VfB Lübeck noch mehr Selbstvertrauen getankt. In Havelse plant man derweil einen Stadionumbau, um für die 3. Liga gerüstet zu sein.

    1.FC Phönix Lübeck – SSV Jeddeloh II, Sonntag, 14 Uhr: Laustarke Fans und ein nicht regionalliga-tauglicher Rasen, das waren aus Sicht der Verantwortlichen des 1. FC Phönix Lübeck die Gründe dafür, dass die Mannschaft in der Schlussphase noch eine 2:1-Führung beim Bremer SV verspielt und sogar noch verloren hat. Gegen die Ammerländer, die zuletzt unfreiwillig pausieren mussten, wird sich das Grün im Stadion Buniamshof sicherlich auf höchstem Niveau zeigen. Bleibt die Frage, wer da für sich nutzen kann.    

    Bremer SV – BSV Kickers Emden, Sonntag, 15 Uhr: Drei Heimspiele in Folge haben die Bremer, die sich damit Richtung Tabellenmittelfeld spielen könnten. Allerdings werden mit Drochtersen und Kickers Emden zwei Mannschaften erwartet, die seit Saisonbeginn im oberen Tabellendrittel mitspielen. Der Sieg gegen Lübeck hat gezeigt, dass der BSV auf dem Panzenberg allerdings jeden Gegner schlagen kann.