VfB wieder in Erfolgsspur

Schiedsrichter: Florian PötterLinienrichter: Dominik Kopmann, Björn Lassen
Zuschauer: 2.595
Oldenburger schlagen Phönix Lübeck 3:1
Spielbericht vom 27. März 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg ist zurück in der Erfolgsspur. Vor 2.595 Fans feierten die Blauen am Freitagabend einen verdienten 3:1-Sieg über den 1. FC Phönix Lübeck. Rafael Brand vor und Mats Facklam nach der Pause, erzielten die Tore für die Oldenburger. Arthur Inaka Kuki könnte für die Gäste zwar noch verkürzen, doch am Ende durfte sich der VfB den verdienten Applaus der Fans abholen.
Im Vergleich zur Vorwoche hatte Dario Fossi seine Mannschaft auf mehreren Positionen verändert. Gleich drei Veränderungen gab es in der Viererkette. Ngufor Anubodem kehrte nach langer Verletzungspause zurück und durfte rechts beginnen, links kam Nico Knystock für Nico Mai ins Spiel und in der Innenverteidigung ersetzt Nick Otto den verletzten Marc Schröder. Julian Boccaccio durfte an Stelle von Drilon Demaj im offensiven Mittelfeld beginnen und Linus Schäfer kehrte für den gesperrten Aurel Loubongo in die Startformation zurück.
Trotz der Veränderungen kamen die Oldenburger gut ins Spiel und setzten die „Adler“ vom Anpfiff an unter Druck. Es sollte allerdings eine gute Viertelstunde dauern, ehe es für Tim Roby Kips, den Torhüter der Gäste, erstmals gefährlich wurde. Der sehr agile Rafael Brand hatte einen Freistoß knapp neben das Tor gesetzt (14. Spielminute). Kurz darauf kam Linus Schäfer aus zentraler Position zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp (19.).
Die Gäste brauchten eine halbe Stunde, um ihrerseits erstmals die offensive Bühne zu betreten. Benjamin Luis kam aus der Drehung zum Schuss, doch Jhonny Peitzmeier im VfB-Tor war zur Stelle (29.). Drei Minuten später durften die Blauen dann endlich jubeln. Vjekoslav Taritas brachte Rafael Brand mit einem feinen Seitenwechsel in Szene und der traf aus vollem Lauf ins lange Eck (32.).
In der Folge ließen die Blauen es etwas langsamer angehen, Phönix konnte mit dem Mehr an Ballbesitz aber wenig anfangen, was auch am sehr aufmerksam verteidigen VfB lag.
Dario Fossi nutzte die Halbzeitpause zu einem ersten Wechsel und Jobsharing auf der rechten Seite, denn an Stelle von „Gufy“ Anubodem kam Anouar Adam ins Spiel und konnte direkt Einfluss auf den Spielstand nehmen. Adam eroberte den Ball auf der rechten Seite, spielte schnell weiter zu Boccaccio und dessen Pass nutzten Brand zu einer perfekten Flanke für Mats Facklam, gegen dessen platzierten Kopfball Kips keine Chance hatte (48.).
Gäste-Trainer Christiano Adigo reagierte auf den erneuten Gegentreffer mit einem zweiten Wechsel. Nachdem zur Pause bereits Omar Rahimic für Julian Lubertus Gino Markvoort Beke gekommen war, brachte er jetzt Julius Jamal Kliti für Anto Felix Ihde (51.). Zwei Veränderungen, die vorerst ohne Wirkung blieben, auch weil Nico Knystock zur Stelle war. Einen Schuss von Kitli wehrte er mit dem Kopf zur Ecke ab (58.).
Beim VfB sollte das Gegenteil der Fall sein. Nach einer guten Stunde kam Drilon Demaj für Boccaccio ins Spiel und kaum dabei, war er auch schon mittendrin, genauer gesagt im Strafraum, wo er nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Florian Pötter zeigte sofort auf den Punkt und kurz darauf erhöhte Mats Facklam auf 3:0 (62.).
Eine Vorentscheidung? Zumindest hatte es den Anschein, doch noch wollte die Adler nicht zur Landung ansetzen und tatsächlich kamen sie nochmal zurück ins Spiel. Arthur Medard Inaka Kuki, vier Minuten zuvor für Stylianos Kokovas gekommen, traf aus abseitsverdächtiger Position zum 1:3 und noch war eine gute halbe Stunde zu spielen.
Phönix erhöhte in der Folge die Schlagzahl deutlich, was auch einem Nachlassen der Oldenburger geschuldet war. Dem VfB fehlte jetzt der Zugriff und hinzu kam die zuvor vergessen geglaubte Abschlussschwäche, denn bei einigen Kontern hätte der VfB durchaus den vierten Treffer erzielen können. Auf der anderen Seite spielten sich die Gäste auch wiederholt in den Strafraum, waren dann aber zu kompliziert und ungefährlich, um es nochmal spannend zu machen.

























































