VfB zeigt starke Moral

Schiedsrichter: Tom-Leon BenderLinienrichter: Andre Eikens, Nils Musekamp
Zuschauer: 1.130
Oldenburger punkten mit 2:2 beim Bremer SV
Spielbericht vom 11. Mai 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Bremen/fs. Das Stadion am Bremer Panzenberg bleibt für den VfB Oldenburg ein lohnenswertes Ziel. Zweimal war der Bremer SV in Führung gegangen, zweimal schlugen die Blauen in Person von Mats Facklam zurück. Am Ende hieß es in einem intensiven Spiel 2:2. Damit ist der VfB beim BSV seit 37 Jahren ungeschlagen.
Ein Blick in die Statistik macht deutlich, dass dieses Derby nicht dazu angetan war, Nettigkeiten auszutauschen. Schiedsrichter Tom-Leon Bender zückte gleich sechsmal Gelb. Ein belastbares Indiz für ein intensives Spiel und das war es auch, wie beide Trainer nach dem Schlusspfiff betonten.
Die Oldenburger erwischten vor 1.130 Zuschauerinnen und Zuschauern den besseren Start und kamen durch Mats Facklam bereits nach fünf Minuten zu einem ersten gefährlichen Abschluss. In einem von Beginn an munteren Spiel meldeten sich allerdings auch die Bremer früh an. Wenig überraschend war es Torjäger Leon Gino Schmidt, der für Gefahr sorgte, aber innerhalb einer Minute gleich zweimal am VfB-Tor vorbei zielte (14. und 15. Spielminute).
Kurz darauf gab es dann allerdings einen Stimmungsdämpfer für die gut 350 laustarken VfB-Fans. Torhüter Pascal Manitz hatte lang abgeschlagen, Amoro Diedhiou reagierte gedankenschnell, war frei durch und lupfte den Ball über VfB-Torhüter Steven Mensah hinweg zum 1:0 in die Maschen (21.).
Die Oldenburger zeigten Nehmerqualitäten und schlugen schnell zurück. Eine Flanke von Rafael Brand nutzte Mats Facklam zum Ausgleich (33.). Auf der anderen Seite kam erneut Leon Gion Schmidt zum Abschluss, aber Steven Mensah war zur Stelle (38.).
Kurz darauf war der Oldenburger Torhüter gegen eine knifflige Melange allerdings machtlos. Amoro Diedhiou hatte von der Strafraumgrenze abgezogen, Mensah tauchte ab, doch der Ball veränderte durch einen Platzfehler die Richtung und schlug zum 2:1 ein (41.). Doppeltes Pech für die Blauen, denn kurz nach dem Rückstand musste Willem Hoffrogge verletzt vom Platz. Dario Fossi reagierte mit einer Umstellung. Aurel Loubongo kam ins Spiel, übernahm die linke Seite, Rafael Brand wechselte nach rechts und Vjekoslav Taritas rückte ins Zentrum.
Der Auftakt in die zweite Halbzeit war dann ein farbenfroher, denn Vjekoslav Taritas, Anouar Adam, Joshua Dudock und Jan-Luca Warm kassierten innerhalb weniger Minuten eine gelbe Karte. Als Folge eines Foulspiels durfte sich Julian Boccaccio den Ball zurechtlegen, setzte selbigen dann mit viel Gefühl an die Latte (55.). Der VfB blieb dran, machte Druck und wurde belohnt. Aurel Loubongo setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, seinen Schuss konnte Torhüter Pascal Manitz nur abklatschen und leistete so den Assist für den 24. Saisontreffer von Mats Facklam (62.).
Auch in den weiteren Minuten sahen die Fans ein munteres Spiel und zwei Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten. Der eingewechselte Jef Tchouangue hatte ebenso den Führungstreffer auf dem Fuß (78.), wie Rafael Brand im Gegenzug. Zudem haderten die Gäste mit einem ausgebliebenen Elfmeterpfiff, nach einem Foul an Drilon Demaj.
Am Ende blieb es beim 2:2 das beide Trainer hinterher als gerecht einstuften.



























