Das Gesetz der Serie

VfB Oldenburg trifft im Halbfinale auf Drochtersen
Artikel vom 30. März 2026
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Oldenburg/fs. Noch zwei Spiele bis zum DFB-Pokal. Zwei Siege braucht der VfB Oldenburg im Krombacher Landespokal noch, um nach 15 Jahren Abstinenz endlich einmal wieder auf der großen Bühne DFB-Pokal mitspielen zu dürfen. Den ersten Schritt dahin wollen die Blauen am Ostersamstag, 4. April machen. Wieder einmal heißt der Gegner SV Drochtersen/Assel. Angepfiffen wird um 18 Uhr.
Es sind vor allem die etwas älteren VfB-Fans, die sich durchaus gerne an den 30. Juli 2011 erinnern. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hieß der Gegner damals Hamburger SV und eine junge, leidenschaftlich kämpfende Oldenburger Mannschaft schied denkbar knapp mit 1:2 aus. Natürlich würden die Blauen gerne mal wieder die große Bühne betreten und in der 1. Runde des DFB-Pokals auflaufen. Zwei Siege wären dafür nötig. Einen Anfang wollen die Oldenburger gegen die SV Drochtersen/Assel machen. Nicht zum ersten Mal kommt es zu diesem Spiel.
Zweimal hieß der Gegner im Landespokal auch SV Drochtersen/Assel und das Gesetz der Serie ist rückblickend ein Mutmacher für den VfB, der es mit den Kehdingern erstmals am 7. August 2013 zu tun bekam. Die Kicker aus der Nähe von Stade waren seinerzeit noch in der Oberliga am Ball, der von Alexander Nouri trainierte VfB ging als Favorit ins Spiel. Entscheidender Spieler an diesem Sommerabend war Addy-Waku Menga (Foto). Der routinierte Torjäger des VfB brachte seine Mannschaft kurz vor der Pause in Führung, die die Oldenburger im Anschluss souverän verwalteten. Fünf Minuten vor Schluss traf Menga erneut und machte so den Einzug des VfB ins Viertelfinale perfekt.
Zwei Spielzeiten später sollte der Gegner erneut Drochtersen heißen. Die Kehdinger waren mittlerweile in die Regionalliga aufgestiegen und zählten als Tabellenvierter damals schon zur Spitzengruppe. Vor der Rekordkulisse von 6.159 Fans entwickelte sich ein echter Pokalkrimi, in dem die Gäste durch Stefan Wolk in der 41. Minute in Führung gingen. Oliver Ionannou, heute Trainer der SVDA, traf in der 55. Minute zum 0:2. Florian Stütz gelang zwar fünf Minuten später der Anschlusstreffer mit einem verwandelten Elfmeter, doch in der Folge ließ die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch viele gute Chancen ungenutzt und schied aus.
Ein Sieg, eine Niederlage, dem „Gesetz der Serie“ folgend wäre der VfB in diesem Duell jetzt also wieder dran mit einem Sieg und dem Einzug ins Endspiel.
Tickets für das Halbfinale gibt es hier:
https://tickets-vfboldenburg.reservix.de/tickets-vfb-oldenburg-sv-drochtersenassel-in-oldenburg-stadion-am-marschweg-am-4-4-2026/e2462197
