Der 6. Spieltag im Überblick

VfB erwartet starken Aufsteiger

Artikel vom 27. August 2026

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    Oldenburg/fs. Die „englische Woche“ endet mit dem 6. Spieltag in der Regionalliga-Nord. Der VfB Oldenburg trifft dabei mit dem Eimsbütteler TV am Samstagabend auf einen starken Aufsteiger. Der noch sieglose VfB Lübeck bekommt es mit der SV Drochtersen/Assel zu tun, die aktuellen Top-Teams aus Schöningen und Flensburg sind beim Bremer SV und gegen Atlas Delmenhorst gefordert. Der 6. Spieltag im Überblick:

    SC Weiche Flensburg – SV Atlas Delmenhorst, Samstag, 14 Uhr: Die Flensburger können sich derzeit auf ihren Torjäger Rasmus Tobinski verlassen. Beim Sieg in Norderstedt erzielte der Angreifer seinen Saisontore sieben und acht. Es war bereits der vierte Erfolg in Serie. Die Aufgabe hat es für Aufsteiger Atlas Delmenhorst also in sich. Die Gäste kommen aber mit Selbstvertrauen, zeigten beim 3:3 gegen Emden ein starkes Spiel und wollen endlich ihren ersten Sieg in Flensburg erspielen.

    SV Werder Bremen – HSC Hannover, Samstag, 14 Uhr: Die Bremer feierten einen Last-Minute-Sieg in Drochtersen und wollen gegen den HSC natürlich den nächsten Dreier nachlegen. Die Gäste allerdings fahren ausgeruht an die Weser, denn sie waren in der Woche spielfrei. Beste Voraussetzungen also, um im achten Duell endlich den ersten Sieg gegen Werder zu erzielen.

    VfB Lübeck – SV Drochtersen/Assel, Samstag, 16 Uhr: Es läuft einfach nicht beim VfB, der gegen den HSV II zwar zahlreiche Chancen erspielte, die Mehrzahl allerdings ungenutzt ließ und sogar noch einen Elfmeter vergab. Noch immer waren die Lübecker auf den ersten Saisonsieg. Auch die Gäste mussten zuletzt Enttäuschungen wegstecken. Im Landespokal unterlag Drochtersen gegen Kickers Emden und gegen Werder Bremen hieß es, trotz optischer Überlegenheit, am Ende 0:1.

    VfB Oldenburg – Eimsbütteler TV, Samstag, 18 Uhr: Der VfB Oldenburg will im dritten Heimspiel dieser Saison natürlich den dritten Sieg. Mit dem am Ende deutlichen 4:1 in Todesfelde hat die Mannschaft Werbung in eigener Sache gemacht und hofft natürlich auf eine erneut große Kulisse. Der Aufsteiger aus Hamburg kommt allerdings mit viel Selbstvertrauen und dem Schwung von sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen, muss aber auf  Innenverteidiger Gabriel Michalek verzichten, der gegen den BSV mit gelbrot vom Platz gestellt wurde und am Samstag  gesperrt  ist.

    BSV Kickers Emden – Hannover 96 II, Samstag, 18 Uhr: Die Kickers haben beim 3:3 in Delmenhorst zwar einen Punkt geholt, aber vielleicht auch den Sieg verschenkt. Nach einem 0:2 drehten die Ostfriesen das Spiel, gingen beim Aufsteiger sogar mit 3:2 in Führung, am Ende aber reichte es nicht zum zweiten Saisonsieg, obwohl Torjäger Luc Ihorst mit zwei Treffern zur Stelle war. Die Hannoveraner kamen nach drei Siegen zum Start zuletzt nur zu einem Punkt aus zwei Spielen. Die letzten drei Spiele an der Nordseeküste haben die Jung-Profis übrigens gewonnen.

    Hamburger SV II – FC Eintracht Norderstedt, Sonntag, 14 Uhr: Die jungen Hamburger haben bei ihrem 3:1-Sieg in Lübeck spielerisch überzeugt und wollen im Derby gegen Norderstedt natürlich nachlegen. Die Gäste haben nach zuletzt zwei Niederlagen personell nochmals nachgelegt und mit Jesse Osei einen Verteidiger geholt, der in der Vergangenheit auch schon für den HSV gespielt hat.

    SV Todesfelde – SSV Jeddeloh II, Sonntag, 14 Uhr: Trotz der Niederlage gegen den VfB Oldenburg gab es beim Aufsteiger keine langen Gesichter. Aus gutem Grund, denn Todesfeld hatte gegen die Blauen lange gut mitgehalten und sich einige Chancen erarbeitet. Zudem hofft man die Rückkehr von Taktgeber Mirko Boland, der am Mittwoch nicht dabei war. Die Gäste wiederum zeigten gegen Hannover eine starke Leistung und ärgerten sich über das Unentschieden, weil aufgrund zahlreicher Chancen mehr möglich war. In bisher zwei Spielen gegen den SV Todesfeld gelang den Ammerländern noch kein Treffer. Das soll vor allem Neuzugang Haris Hyseni ändern, der sowohl im Pokal als auch gegen Hannover getroffen hat.

    FC St. Pauli II – 1.FC Phönix Lübeck, Sonntag, 14 Uhr: Die Nachwuchsprofis führten in Schöningen durch zwei Tore von Jack Wardius schon mit 2:0, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Phönix war am Mittwoch spielfrei, darf die Fahrt an die Elbe also entspannt antreten und peilt natürlich den dritten Saisonsieg an.

    Bremer SV – FSV Schöningen, Sonntag, 15 Uhr: Die Bremer zeigten in Eimsbüttel lange ein starkes Spiel, offenbarten aber eklatante Schwächen im Abschluss. Diese können sie sich gegen die noch ungeschlagenen Schöninger nicht erlauben, die beim 3:2 gegen St. Pauli II einen 0:2-Rückstand noch drehen konnten und auf dem Panzenberg die nächsten drei Punkte holen wollen.