VfB trauert um Hans-Dieter Schmidt

Ehemaliger Trainer nach schwerer Krankheit verstorben

Artikel vom 7. Oktober 2026

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    Oldenburg. Der VfB Oldenburg trauert um Hans-Dieter Schmidt. Der ehemalige Trainer der Blauen ist im Alter von 78 nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

    Seine eindrucksvolle Karriere als Trainer startete der gebürtige Hannoveraner im Nordwesten. Über den SV Meppen und Eintracht Nordhorn kam der Fußballlehrer 1985 zum VfB Oldenburg und feierte hier in den folgenden drei Jahren Erfolge mit den Blauen. 1986 wurde die Mannschaft unter seiner Führung Vize-Meister in der damals drittklassigen Oberliga-Nord, zwei Jahre später führte Hans-Dieter Schmidt den VfB ins Finale der deutschen Amateurmeisterschaft. In der legendären „Hölle von Donnerschwee“ unterlagen die Gastgeber gegen Eintracht Trier erst im Elfmeterschießen.

    Schmidt, als akribischer Arbeiter ebenso geschätzt wie als gewiefter Taktiker, sollte in der Folge als Trainer und Manager in der ganzen Welt arbeiten. Bei Bayern München arbeitete er als Cheftrainer der Amateure und Assistent von Jupp Heynckes bei den Profis und durfte sich mit dem Rekordmeister gleich über zwei Titelgewinne in der Bundesliga freuen.

    Später war er als Manager bei Hannover 96 erfolgreiche und trug so seinen Teil zum Gewinn des DFB-Pokals 1996 bei. Es folgten Engagements beim VfL Osnabrück, dem VfB Lübeck, aber auch beim 1. FC Magdeburg, ehe es ihn in die weite Welt ziehen sollte. Der einstige VfB-Trainer arbeitete im Nahen Osten ebenso erfolgreich, wie auf dem afrikanischen Kontinent.

    Der Fußball blieb bis ins hohe Alter seine große Leidenschaft. Darüber hinaus pflegte Hans-Dieter Schmidt nachhaltig seine Kontakte zu seinen ehemaligen Vereinen und verfolgte deren Werdegang stets mit großem Interesse. Der Fußball hat einen geschätzten Fachmann und stets fairen Sportler verloren. Der VfB Oldenburg wird sein Andenken ehren.