„Gufy“ peilt die Rückrunde an

Verteidiger arbeitet an seinem Comeback
Artikel vom 13. Oktober 2026
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Oldenburg/fs. Hinter Ngufor Anubodem liegt eine lange Leidenszeit. Am 26. April hat der schnelle Verteidiger des VfB Oldenburg sein letztes Pflichtspiel bestritten. Eine Knieverletzung zwingt ihn seitdem zu einer Auszeit. Wir haben mit „Gufy“ gesprochen.
Vor gut fünf Monaten hast Du letztmals ein Spiel bestreiten können und Dir anschließend im Training eine Knieverletzung zugezogen. Im Mai folgte eine Operation. Wie geht es Dir mittlerweile?
Mir geht es mittlerweile super. Nach der ersten Operation stellte sich heraus, dass ich mich auch am anderen Knie einer Operation unterziehen muss, was natürlich erstmal ein Schock für mich war. Mittlerweile mache ich aber gute Fortschritte in meiner Reha und bin froh, dass es Schritt für Schritt vorangeht.
Wie sieht Dein Tagesablauf aus?
Aktuell sieht mein Tagesablauf so aus, dass ich morgens zur Reha gehe und dort mein Programm absolviere. Das mache ich drei Mal pro Woche. Anschließend geht es nach Hause, wo ich etwas esse und mich danach auf mein Krafttraining vorbereite. Das mache ich meistens gemeinsam mit ein bis zwei Freunden. Danach geht es für mich wieder nach Hause, wo ich mich ausruhe. Abends treffe ich mich meistens noch mit Freunden und wir unternehmen gemeinsam etwas.
Wie hält man in so einer Phase Kontakt zur Mannschaft?
Ich war jetzt mehrmals bei unseren Heimspielen dabei, um mich mal wieder blicken zu lassen und natürlich auch meinen Support zu zeigen. Die Jungs melden sich auch ab und zu bei mir und fragen, wie es mir geht. Das hilft natürlich auch und gibt mir das Gefühl, weiterhin ein Teil der Mannschaft zu sein.
Wie sieht der weitere Fahrplan für Dich aus, wann hoffst Du, wieder ins Training einzusteigen?
In der vergangenen Woche bin ich wieder nach Oldenburg gekommen, um dort mein weiteres Reha-Programm zu absolvieren. Wann ich genau wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, kann ich aktuell allerdings noch nicht sagen. Bis vor etwa vier Wochen durfte ich mein Knie noch nicht zu 100 Prozent belasten. Deshalb kann es noch etwas dauern, bis ich wieder vollständig mit der Mannschaft trainieren kann.
Kannst Du schon abschätzen, wann wir Dich wieder auf dem Platz sehen werden?
Mir wurde gesagt, dass ich, wenn alles optimal läuft, vielleicht Anfang Dezember wieder auf dem Platz stehen könnte. Realistisch gesehen denke ich aber, dass ihr mich erst in der Rückrunde wieder auf dem Platz sehen werdet. Wichtig ist für mich, dass ich die Reha vollständig durchziehe und meinem Körper die Zeit gebe, die er braucht.
Wie schwer fällt es Dir in dieser Zeit, den Jungs bei den Spielen zuzuschauen und nicht helfen zu können?
Ich muss schon sagen, dass es mir sehr schwerfällt, den Jungs beim Spielen zuzuschauen, weil ich selbst gerne wieder auf dem Feld stehen und der Mannschaft dabei helfen möchte, Siege einzufahren. Gleichzeitig freue ich mich umso mehr auf den Moment, in dem ich wieder spielen kann und meinen Teil auf dem Platz beitragen darf.
Wer sind aus Deiner Sicht die stärksten Konkurrenten und was traust Du unserer Mannschaft zu?
Der SC Weiche Flensburg und der 1. FC Phönix Lübeck sind für mich die beiden stärksten Konkurrenten. Beide Mannschaften spielen einen guten und mutigen Fußball, und wir hatten auch in der vergangenen Saison schwierige Spiele gegen sie. Ich traue unserer Mannschaft den Aufstieg zu 100 Prozent zu. Ich finde, dass wir spielerisch zu den stärksten Mannschaften der Liga gehören. Wenn wir das auf den Platz bringen bin ich überzeugt, dass wir sehr weit kommen können.
