Effektiver VfB gewinnt beim HSV

Schiedsrichter: Tom-Leon BenderLinienrichter: Tom Holsten, Joris Christoffer
Zuschauer: 574
Schröder und Facklam treffen bei 2:1
Spielbericht vom 19. Oktober 2026
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Hamburg/fs. Der VfB Oldenburg hat die Kunstrasen-Hürde genommen. Im Stadion Hoheluft siegten die Blauen am Sonntag beim Hamburger SV mit 2:1. Marc Schröder und Mats Facklam erzielten die Treffer für die Gäste, die vor 574 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Effektivität überzeugten.
Im Vergleich zum Sieg über Kickers Emden hatte Dario Fossi seine Startelf nur auf einer Position verändert. Marc Schröder kehrte an Stelle von Ermal Pepshi in die Anfangsformation zurück.
Die gut 250 mitgereisten VfB-Fans sorgten vom Anpfiff an für Heimspiel-Atmosphäre. Auf dem Kunstrasen allerdings gaben die Hamburger den Ton an. Bereits nach sieben Minuten kam Arnaud Astel Riedel zum Abschluss, doch VfB-Torhüter Jhonny Peitzmeiner war auch an diesem Nachmittag ein aufmerksamer Rückhalt seiner Mannschaft und lenkte den präzisen Schuss zur Ecke.
In der Folge entwickelte sich ein Spiel ohne große Höhepunkte. Der HSV hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich gegen die kompakte Oldenburger Defensive aber kaum Möglichkeiten erarbeiten. Das galt allerdings auch umgekehrt. Der VfB fand lange nur schwer ins Spiel, brauchte 30 Minuten, um selbst erste offensive Akzente zu setzen und wurde erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff gefährlich. Vejkoslav Taritas setzte einen Freistoß aus gut 20 Metern Distanz knapp neben das Tor (45. Spielminute).
Nach der Pause sollte das Spiel deutlich an Fahrt aufnehmen und das hatte vor allem auch mit dem VfB zu tun. Schon die erste Chance im zweiten Abschnitt gehörte den Gästen. Nico Mai hatte für Mats Facklam aufgelegt, doch dessen Abschluss konnte Torhüter Fernando Dickes entschärfen (51.).
Fünf Minuten später war dann wieder Jhonny Peitzmeier gefragt. Kelvin Oluwasijibomi Ojo hatte abgezogen, den VfB-Torhüter aber nicht überwinden können. Zwei Minuten später hatte „Peitze“ dann Glück. Alessandro Puzzo zielte aus spitzem Winkel an den Pfosten.
Mehr und mehr entschieden sich beide Mannschaften, den Wettstreit mit offenem Visier zu führen. Die Blauen hatten innerhalb von sechzig Sekunden durch Veki Taritas (61.) und Kai Pröger (62.) die Chance zur Führung, kurz darauf konnte der eingewechselte Rafael Brand abziehen, sein Schuss wurde aber geblockt (63.).
Die Hamburger ihrerseits kam durch Mehmet Yildirim zu einer echten Großchance, doch der Angreifer verfehlte das Oldenburger Tor aus gut 11 Metern (66.).
Dass ein Standardtor hier der Türöffner zu drei Punkten sein könnte, war nicht mehr die ganz große Überraschung, die nach 77 Minuten Wirklichkeit wurde. Rafael Brand hatte einen Eckball präzise auf den freistehenden Marc Schröder gespielt, der mit dem Kopf zum 0:1 traf. Nur zwei Minuten später reagierte Jhonny Peitzmeier nach einem abgefangenen Ball reaktionsschnell und sorgte mit einem Pass auf Mats Facklam für die Chance zur Vorentscheidung. Der VfB-Torjäger war zu schnell für die Hamburger Deckung und erzielte cool das 0:2 (79.).
Zwar kam der HSV durch Mads Bröcker noch zum Anschluss (85.), doch mehr Chancen ließen die Blauen nicht zu und feierten demzufolge mit ihren Fans den Auswärtssieg.






































