Anstoss am Mittwochnachmittag

VfB spielt beim Bremer SV

Artikel vom 15. September 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Bremen/fs. Das nächste Auswärtsspiel wird der VfB Oldenburg gefühlt „vor der Haustüre“ bestreiten. Zur wenig Fan-freundlichen Anstoßzeit, um 16:30 Uhr, spielen die Blauen am Mittwoch, 16. September beim Bremer SV, im Panzenberg-Stadion.

    Der Gegner blickt aktuell auf einen eher durchwachsenen Saisonstart zurück. Die Mannschaft von Trainer Ralf Voigt hat bislang zwei Spiele gewonnen. Am 2. Spieltag siegten die Bremer beim FC St. Pauli mit 1:0, am Sonntag folgte ein 2:0-Sieg beim SV Todesfelde. Zuhause indes konnte sie sich noch keinen Dreier erspielen.

    20 Neuzugänge wurden in dieser Saison vom BSV verpflichtet, nur sechs Akteure aus der Mannschaft der Vorsaison sind geblieben. Es ist der Preis des Erfolgs, den die Bremer „zahlen“, nachdem sie in der vergangenen Serie Siebter geworden sind. Rückblickend war es die beste Platzierung der Kicker aus dem Stadtteil Walle, seit sie zur Saison 2022/23 in die Regionalliga zurückgekehrt sind.

    Auf den VfB Oldenburg wartet am Mittwochnachmittag ein kampfstarker Gegner, der es versteht, die Räume auf dem relativ kleinen Platz im traditionsreichen Panzenbergstadion sehr eng zu machen. Aus einer kompakten Deckung heraus setzten die Bremer immer wieder zu überfallartigen Angriffen an. Bester Torschütze nach sieben Spielen ist Bastian Redecker, der bis jetzt viermal getroffen hat. Der ehemalige Braunschweiger Bastian Redecker, mit sechs Treffern bester Torschütze, ist im Angriff ebenso gesetzt, wie Fritz Kleiner, der vom Wuppertaler SV nach Bremen gekommen ist.

    Im Tor hat bislang Nico Weide die meisten Spiele absolviert, allerdings haben die Verantwortlichen mit Lucas Fox vom 1. FC Bochholt einen neuen Torhüter engagiert, weil Tobias Duffner zurzeit verletzt ausfällt.

    Der mit 1,97 Metern sehr großgewachsene Ex-Herthaner Denis Koldzic ist in der Innenverteidigung ebenso gesetzt, wie Anthony Nwachukwu, zuvor beim KFC Uerdingen am Ball. Fyn Luca Ebeling, der vom TuS Bersenbrück verpflichtet wurde, verteidigt links, Ian Scheffler, vom 1. FC Lok Stendal gekommen, ist rechts meist erste Wahl.

    Im defensiven Mittelfeld gibt Justin Bretgeld den Takt vor, auch Mussa Tasmin, Daniel Michel oder Alessio Arambasic sammeln in der Zentrale Einsatzminuten. Für den offensiveren Part im Spiel des BSV ist Vedat Tunc zuständig.

    Der VfB Oldenburg ist übrigens der Gegner aus der Regionalliga-Nord, gegen den der Bremer SV am häufigsten gespielt hat. 31-mal standen sich beide Vereine bislang gegenüber. Die Oldenburger feierten dabei 19 Siege, unterlagen viermal und in acht Spielen gab es keinen Sieger. Auch der letzte Vergleich endete unentschieden. 2:2 hieß es im Rückspiel der vergangenen Saison, in dem Mats Facklam für die Blauen zweimal getroffen hat. Die letzte Oldenburger Niederlage ist schon einige Jahre her, genauer gesagt 37 Jahre und sechs Monate. Im März 1989 verloren die Blauen beim BSV mit 2:4.

    Das soll sich am Mittwoch natürlich nicht wiederholen. In personeller Hinsicht steht dem Trainerteam der Kader vom vergangenen Freitag zur Verfügung. Ob und in welchem Umfang sich die Startaufstellung verändern könnte wird sich erst in Bremen zeigen.

    Außerdem:

    Die Fans beider Mannschaften werden am Spieltag auf optischen Support verzichten und die Spieler „nur“ akustisch unterstützen. Hintergrund ist der Protest für fangerechtere Anstoßzeiten.

    Der VfB wird am Mittwoch in weißen Trikots, weißen Hosen und weißen Stutzen spielen.

    Das Wetter könnte „oldenburgisch“ werden, denn der vormittägliche Sonnenschein soll der Prognose zufolge am Nachmittag von Regen abgelöst werden. Es wird bis zu 20 Grad warm.

    Schiedsrichter der Begegnung ist Jost Steenken, ihm assistieren Moritz Bramlage und Arne Nibbrig.

    Tickets für das Spiel gibt es hier: https://www.vfb-oldenburg.de/auswaerts-dabei alle weiteren Infos für VfB-Fans hier: https://www.vfb-oldenburg.de/auswaertsinformationen